Immer die Küste entlang

Geschrieben am 7. Juli 2011 von Nina. » 2 Kommentare

Unsere Reise entlang der Westküste der USA bis hoch nach Vancouver hat uns in viele verschiedene Städte geführt. Las Vegas war schrill und künstlich, San Francisco gemütlich und hügelig ;) und Seattle und Vancouver haben vor allem mit der tollen Bergkulisse beeindruckt. Los geht die Reise!Los Angeles ist nicht wie eine Stadt, sondern wie mehrere Städte in einem. Hollywood, Santa Monica, Bel Air, Venice Beach, Downtown. LA ist wirklich riesig und die Metropolregion hat knapp 13 Millionen Einwohner.

Downtown LA ist etwas ranziger, nicht so glamourös, aber dafür mit interessanten Stadtteilen wie El Pueblo (Spanisches Viertel), Chinatown oder Koreatown. Vor allem die Einflüsse vom Nachbar Südamerika sind allgegenwärtig. Schilder sind auch auf Spanisch übersetzt und manchmal sind sogar ganze Tafeln komplett in Spanisch. Es gibt Tacos oder Burritos an kleinen Straßenständen und man hört öfter das Wort “Gracias” als Thank you. Auf jeden Fall war LA viel interessanter, als ich es mir vorgestellt hatte. Es lohnt sich auf jeden Fall, die verschiedenen Stadtteile zu sehen. Obwohl der bekannte Walk of Fame eher enttäuschend war. Das ist unserer in Bremen (Lloyd Passage) sogar netter und vor allem mit richtigen Handabdrücken.

Vegas ist einfach nur künstlich und verkörpert Konsum. Frauen in zu engen pinken Minikleider, in pinken Autos und mit Minihunden auf dem Arm, die natürlich auch nicht ohne pinke Accessoires aus dem Haus gehen. In Vegas hat man wirklich das Gefühl, dass es nur ums Geld geht und ums sehen und gesehen werden. Nach 5 Stunden Fahrt von Los Angeles mitten durch die Wüste, taucht mitten aus dem Nichts “The Strip” auf. Die Hotels erkennt man schnell wieder (vor allem, wenn man Hangover gesehen hat ;)  ) Luxor, in Form einer riesigen Pyramide, das Bellagio mit der beeindruckenden Fontänen-Show, Venetian, Ceasars Palace und wie sie alle heißen. Die drei Tage in Vegas waren auf jeden Fall sehr lustig, und wir haben sogar 150 $ an den Pokermachines gewonnen! Danke an dieser Stelle an the Panda-Machine!

San Francisco war einfach toll. Mal abgesehen von der abenteuerlichen Fahrt dorthin mit “Betty”. Wir wären am liebsten noch länger geblieben und hätten die vielen tollen Stadtteile und bunten Straßen erkundet. Irgendwie hatte die Stadt einen ganz besonderen Charme, sehr kompakt (wie Bremen :) ), die urigen Cable Cars, die steilen Straßen und sehr viele süße Cafés und Restaurants überall. Und man sieht an so vielen Ecken Streetart-Kunstwerke. Die Golden Gate Bridge haben wir zwar “gesehen”, aber leider war sie wie fast das ganze Jahr über in Nebel verhüllt. Ein bisschen schade, aber immerhin waren wir einmal drauf ;) Die große Gay Pride Parade in San Francisco haben wir leider knapp verpasst, muss aber ein echtes Highlight gewesen sein!

Dafür haben wir ganz zufällig bei der Parade in Seattle zugesehen. Da gab es einige sehr skurrile Verkleidungen, aber auch heiße Boys in knappen Badehosen zu sehen :)

In Seattle haben wir auch Florians Eltern nach 10 Monaten zum ersten Mal wiedergesehen! Die Zeit war sehr schön und es fühlte sich so an, als ob wir nie weggewesen wären. Zusammen sind wir bis nach Vancouver weitergereist und haben dort noch eine Woche in einem tollen Apartment direkt in Downtown verbracht. Und es gab superleckeres Essen :)

Jetzt sind wir auf der anderen Seite der USA in New York, genauer gesagt auf Staten Island. Für vier Wochen sind wir hier bei einer Familie, helfen mit im Haushalt und passen auf die Kinder auf. Mal sehen, was das wird :)

So, hier sind auch noch ein paar Fotos für euch :)
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2 Kommentare

  • Kathrin's Gravatar Kathrin 7. Juli 2011, 22:40

    Bacon Balm ist halt auch schon eher grenzwertig.
    Oder das männliche Pendant zum rosafarbenen Labello…

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